Amazon Go – Online Riese geht Lokal

Amazon GO Beitragsbild
© Amazon

Wer kennt nicht die bunte und wunderbare Welt des Online Shoppings bei Amazon. Ihr könnt Preise vergleichen, Qualitäts- und Quantiätseigenschaften durchsuchen und natürlich euch viele, meist zutreffende Bilder der Artikel anschauen. Die Bewertung werden schnell noch überflogen bevor der neue Artikel bequem im Einkaufswagen landet. Die Eingabe der Adresse ist schnell gemacht und prompt wird per Bankeinzug bezahlt.

Doch wie soll das Lokal funktionieren ?

Amazon ist ja als Verkaufsplattform für jeden von uns ein Begriff. Der Lokale Markt ist in Deutschland immer noch einer der größten im Bereich Lebensmittel, dies will Amazon mit „Amazon Go„ bald ändern. Der Online Riese geht also Lokal und wird damit zu einer zunehmenden Konkurrenz für unsere bekannten Discounter. Der „Discounter“ setzt auf ein kassenloses Bezahlmodel. In den USA ist Amazon GO schon mehr verbreitet als bei uns, dort kann man verschiedene Nahrung, aber auch Non Food Artikel kaufen. Auch eine Bio-Abteilung wird von dem Online Riesen mit abgedeckt. Wo die Ware für den Store herkommt, kann ich leider nicht beantworten. Amazon hat viele eigene Produkte aber Hauptmerkmal ist immer noch die Funktion als Verkaufsplattform, somit können verschiedenen Händler ihre Ware bei Amazon verkaufen. Die selbst gemachten Sandwiches kommen , zumindest in den USA, direkt aus der Filiale.

Wie funktioniert das Bezahlen?

Um überhaupt den Markt Betreten zu können, benötigt man die kostenlose Amazon Go App. In dieser muss man sich mit seinen Amazon Konto einloggen, eine Kreditkarte muss als Zahlungsmethode, hinterlegt sein. Die Amazon Go App erstellt daraufhin einen QR Code, dieser Code dient als Eintrittskarte für den Markt. Durch die RFID (Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) Technik, Deep Learning und verschiedenen Sensoren erkennt die App was man gerade in der Hand hat oder ob man dieses wieder zurück ins Regal gelegt hat. Man nimmt also sein Produkt und verlässt, „ohne“ zu bezahlen, den Laden. In der Amazon Go App kann man danach sehen was man für Produkte gekauft hat.

Rechtliche Bestimmung

Der Widerruf von 14 Tagen ist für offline Geschäfte wie auch bei anderen lokalen Ladengeschäften, nicht verfügbar. Da es auch frisch gemachte Sandwiches und verderbliche Ware zu kaufen gibt, ist die Rückgabe ausgeschlossen. Non Food Artikel sind wie bei Kaufland, Rewe und anderen Händlern auch über die gesetzliche Gewährleistung abgedeckt. Bei vielen wird der Aufschrei nach Datenschutz immer lauter, jeder nutzt Apps und Standortfreigaben. Wer sich nicht gläsern machen möchte oder Probleme damit hat, dass Amazon die Daten speichert und weiß was du kaufst, sollte vielleicht auf alle Digitale Geräte verzichten.

Link zur Website

Fazit

Ich finde es wirklich eine sehr gute Idee, die Läden sind 24/7 geöffnet. Der einzige Nachteil ist die Einsparung von Arbeitsplätzen. Diese Einsparung könnte Amazon wiederum preislich an den Kunden weitergeben. Die günstigen Preise und Angebotsvielfalt, gepaart mit frischen und nachhaltigen Artikeln, könnte eine echte Kampfansage an die Discounter sein. Für solche Geschäfte gibt es schon sehr viele Beispiele aus den USA und China. Das einzige was die Mitarbeiter in diesem Geschäft erledigen müssen, ist das Verräumen von Ware und das Anrichten von fertigen Speisen. Die Zeitersparnis ist auch für die Kunden ein gutes Argument, man verlässt den Laden ohne aktiv zu bezahlen, dies sorgt dafür das man nicht ewig an der Kasse anstehen muss. Amazon Go wird aber leider erstmal nur in größeren Städten, wie Berlin, Hamburg, München und so weiter, verfügbar sein.

Alle Informationen und Sichtweisen beruhen auf meiner eigenen Recherche und Vorstellung von einem Lokalen Geschäft ohne Personal.

Eigene Homepage erstellen ? So gehts

Derekhttps://magnethelmspielt.de/
Ich bin der Betreiber von Magnethelmspielt.de Für Anregung und Ideen bin ich jederzeit offen. Schreib mir doch einfach 🙂

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