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Motion Sickness – Was du dagegen machen kannst

Motion Sickness

Motion Sickness heißt übersetzt Bewegungskrankheit und betrifft viele von uns Gamern.

Was ist Motion Sickness?

Die Motion Sickness oder auch Cyber Sickness kommt meist von Virtual Reality Spielen, dies ist für viele ein Grund, VR Games nicht zu spielen. Ich stelle das leider auch immer wieder selber bei mir fest, du steuerst dein Charakter durch das Virtuelle Kriegsfeld und dir wird kotzübel. Die Ursache ist meist Simpel, genau wie einige Maßnahmen, die du dagegen treffen kannst.

Dem Körper fehlt die Übereinstimmung von Bewegung im Spiel zu der tatsächlichen Bewegung. Ein gutes Beispiel ist, dass Ihr einen Schritt nach vorn macht und euch abfangen wollt, wenn euer Charakter irgendwo herunterstürzt.

Ihr merkt die Unverträglichkeit von VR an Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Bei mir ist das schlimmste immer die Übelkeit, diese hält bei mir meist Stunden an.

Was könnt Ihr gegen Motion Sickness machen?

Viele denken, dass es keine Lösung für diese Leiden gibt. Dies ist schlichtweg falsch und man kann sich diese Unpässlichkeit abtrainieren.

Mach den Anfang im Sitzen

Solltet Ihr ein kompletter VR Neuling sein, solltet Ihr euer VR Erlebnis im Sitzen beginnen. Die Bewegung werden im Sitzen nicht ganz so stark vom Körper wahrgenommen wie im Stehen. Die meisten VR Brillen lassen sich dementsprechende kalibrieren. Ein weiterer Vorteil ein Video oder Game im Sitzen zu probieren, man kann nicht umfallen, falls es doch zu Wild wird.

Schonkost für den Anfang

Solltet Ihr gefallen an der virtuellen Realität gefunden haben, so legt nicht gleich mit einer Achterbahn fahrt oder Hardcore Shootern los. Es ist ähnlich wie beim Sport, man fängt auch nicht mit Zuviel Gewicht an. Denkt immer daran, jeder Mensch ist verschieden, der ein steckt so etwas locker weg, der andere besucht die nächste Toilette. Es gibt viele 360 Grad Videos im Netz, somit nehmt euch die Zeit und trainiert euren Körper mit etwas Panorama View.

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Sprichwort kommt von Konfuzius und trifft auch beim VR spielen zu. Legt einige Pausen ein und tastet euch langsam heran. Ich selbst habe knapp 3 Wochen gebraucht bis ich das erste mal im Stehen gespielt habe. Sollte euch schwindlig werden oder Übel, so legt das Headset erst mal bei Seite. Versucht nicht irgendwas zu Erzwingen, der Körper braucht seine Zeit.

Im stehen spielen aber nicht allein

Ihr fühlt euch bereit für das VR Erlebnis im Stehen, probiert es aber nicht allein. Beim ersten VR Game im Stehen zeigt sich die Motion Sickness erst richtig. Schafft ausreichend Platz in eurem Spielebereich und nehmt eine zweiter Person zur Hilfe. Unter der Brille hat man keine räumliche Wahrnehmung und der Schwindel kann euch wie ein Hammer treffen. Das deinen Zuschauern nicht langweilig wird, könnt Ihr die VR View auf euren Monitor aktivieren, so sehen alle, was du siehst. Am Anfang würde ich auch die Kopfhörer weglassen, so kann man sich noch etwas an Geräuschen orientieren und ist nicht komplett gefangen.

Die richtige Vorbereitung und Stellung

In unseren VR Bereich liegt in der Mitte des Raumes ein Teppich, die Kante ist genau die Mitte des Spielbereichs. Mit dieser Hilfe kann ich mich wunderbar Orientieren und mir hilft es sehr, meine Bewegung neu zu bestimmen. Viele raten sich einen Fixpunkt zu suchen, dies ist bei Spielen meist sehr schwer. Der Teppich ist sozusagen mein Anker, dieser hält mich auf meiner Position und sorgt für ein sicheres Gefühl.

Bei mir macht auch die Stellung einen großen Unterschied, habe ich die Beine nebeneinander, verliere ich schnell das Gleichgewicht. Ich stehe mit den Beinen versetzt da, so kann ich den Schwindel besser ausgleichen. Bei Spielen mit schneller Bewegung oder Steuerung per Touchpad ist das Gold wert.

Augen zu und durch

Sollte es doch mal zu verrückt werden, schließe ich meist kurz die Augen, dies hilft mir, meinen Kopf und Körper wieder zu kalibrieren. Sollte diese nicht helfen, Headset ab und Pause oder unter den Mixed Reality Brillen hat man im Menü ein Taschenlampen Symbol. Aktiviert man dies, sieht man seine Umgebung über die Sticks.

Leistung für den Kopf

Ihr benötigt für ein gutes VR Erlebnis einen guten Rechner, diese sollte mehr als die Mindestanforderung des Spiel erfüllen. Ein komplette Guideline was ein guter PC ist, kann man zumindest bei den Mixed Reality Brillen nicht treffen. Ich habe es am PC und an meinen Laptop genutzt. Am PC hatte ich ein paar FPS mehr und das hat mir schon sehr geholfen. Die Frames per Second machen beim spielen den Kotzfaktor, probiert etwas damit herum, so das es zu euch passt.

Dies sind Tipps, die mir als Person geholfen haben, ich hoffe, es hilft dir für einen gesunden Start in die Virtual Reality.

Was unternehmt Ihr gegen Motion Sickness?

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